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<pre>Nicht ganz zu Unrecht bemängelten die Schanzer nach dem 0:2 im Signal Iduna Park, hoffnungslos verpfiffen worden zu sein: Vom schiefen Blick des Schiedsrichters hatten zunächst gleich zwei Mal Hummels und dann der im Abseits stehende Aubameyang profitiert.  <p> Immerhin: Die Verletzung ist dadurch nicht schlimmer geworden – und mit diesem Übermaß an Aufopferungsbereitschaft dürfte Stark bei seinen Vorgesetzten mächtig gepunktet haben. „Niklas hat die Situation angenommen und seine Gesundheit riskiert“, lobt Dardai.  <p>  Es ist ein erster, ganz wichtiger Hinweis, denn im Bereich meiner Sieg-Wetten wird sich das drastisch auswirken. Bayern in Freiburg, Leverkusen im Derby gegen Köln, Dortmund bei Union Berlin, Stuttgart in Wolfsburg und RB Leipzig in Bochum? Durchaus harte Reisen! <p> Wenn sich die Verantwortlichen trotz einer Niederlage relativ zufrieden zeigen, dann hat der Gegner aller Wahrscheinlichkeit nach Bayern München geheißen. So war auch die Stimmung bei Aufsteiger Ingolstadt nach der 0:2-Derby-Niederlage in der Allianz-Arena zwar gedrückt, aber nicht schlecht. <p>  Angesichts dieser Enttäuschung ist es aber nur umso respektabler, dass die noch aus dem Vorjahr verunsicherte Mannschaft nicht umgehend wieder den Faden verlor — im jüngsten Heimspiel gegen die hochgewettete Werkself ließen sich Selbstzweifel noch nicht einmal erahnen.  </pre>


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<pre>Die Auswahl wird abgerundet durch die Partie zwischen Augsburg und Leverkusen – auf den ersten Blick eine klare Sache. Fünf Plätze trennen den 1vom Tabellen-Neunten. Augsburg konnte von den letzten elf Pflichtspielen nur eines für sich entscheiden.  <p> Zunächst hatte die Saison für den HSV nämlich noch durchaus vielversprechend angefangen; in den ersten beiden Partien gegen Ingolstadt (1:1) und in Leverkusen (1:3) steuerte die Mannschaft jeweils bis zur 78. Spielminute auf einen vollen Dreier zu.  <p>  für einen Einstand nach Maß reicht es für die Hausherren nach unserer Prognose allerdings dennoch nicht. Wenngleich sich die Sachsen in der Rhein-Neckar-Arena vermutlich noch nicht wie ein künftiger Meister präsentieren, wird die Liga-Premiere aber zumindest mit einem ersten Punktgewinn gekrönt. <p> Dennoch gibt es immerhin ein gewichtiges Argument, welches nun auch die Hoffnungen der Hertha beflügelt: Den einzigen Auswärts-Dreier des Kalenderjahres hatte schließlich ein Trip nach Darmstadt besorgt, das sich damals in einer ähnlich verzweifelten Lage wie nun der FC Köln befand. <p>  Dafür hält derzeit eine andere Serie: Seit fünf Spielen ist der HSV nun schon sieglos – in diesem Zeitraum, in dem es mit zwei Remis nur zwei Punkte gab, sind die Hamburger die schlechteste Mannschaft der Bundesliga. Das Torverhältnis lautet 3:9.  </pre> 


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<pre> Die Wettanbieter sehen deshalb für die anstehende Begegnung die Schalker in der Favoritenrolle, die Hausherren werden nur als Außenseiter gehandelt.  <p> Insofern ist es eine amüsante Pointe, dass das Bundesliga-Abenteuer der Ostdeutschen nun ausgerechnet in Sinsheim beginnt; bis vor kurzem hatten bekanntlich noch die Kraichgauer als bevorzugtes Hassobjekt der eingefleischten Fußball-Puristen herhalten müssen.  <p>  für Trainer Ralph Hasenhüttl sei der frühzeitige Klassenerhalt nach 31 Spieltagen „höher einzustufen als der Aufstieg im vergangenen Jahr“. Die kommenden drei Spieltage kann seine Truppe nun ganz entspannt angehen, der ganz große Druck ist nun weg. <p>  Wir Wettfreunde erwarten eine knappe Angelegenheit. Die Berliner haben sich zuletzt erfangen und sind seit drei Ligaspielen (ein Sieg, zwei Unentschieden) ungeschlagen. Gladbach hat von den jüngsten fünf Partien nur eine verloren, zuletzt gab es ein Remis gegen Mainz. <p>  In der Veltins-Arena hatten die Berliner am vergangenen Sonntag noch deutlich unter dem Eindruck der vorangegangenen Schlacht in Dortmund gestanden, wo die Alte Dame schlussendlich erst im Elfmeterschießen ihren Traum von der Teilnahme am Pokalfinale begrub.  </pre>


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<pre> So wurde der FC Schalke zu einem Zeitpunkt bezwungen, als es bei den Königsblauen noch munter drunter und drüber ging; eine noch kleinere Hürde stellten zuletzt sogar die seit ein paar Wochen bedrohlich schwächelnden Fohlen aus Mönchengladbach dar.  <p> Letztendlich spricht sich auch der direkte Vergleich für einen Erfolg des Favoriten aus. Seit 1996 wurde genau EIN Spiel in der Bundesliga gewonnen, und damals, im Mai 2015, stand der FCB ja schon lange als Meister fest. Deshalb sage ich: Der Tabellenzweite siegt endlich auch wieder auswärts!   <p> Aus ebendiesem Grund wurde in der Winterpause mit Filip Mladenovic personell noch einmal nachgebessert. Der serbische Linksverteidiger wurde von Champions League-Teilnehmer BATE Borisov verpflichtet, um Druck auf Jonas Hector auszuüben. <p>  Die in diesem Zeitraum jeweils verbuchten vier Siege und Unentschieden haben das Team nach dem Katastrophen-Start schon auf den vierten Rang der Auswärts-Tabelle geführt — entsprechend groß ist die Zuversicht, nun auch in der Hansestadt noch ein paar weitere Punkte draufzupacken.  <p> Saison 2014/15: Aufstieg in die Bundesliga am letzten Spieltag durch ein 1:0 gegen St. Pauli.  </pre>


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<pre> Dass die Charlottenburger damals unter Jürgen Röber zeitweise sogar in der Champions League kickten, ist angesichts der folgenden Krisen fast in Vergessenheit geraten — bis nun Pal Dardai offenbar mit der Zielstellung angetreten ist, diese verschütteten Erinnerungen aufzufrischen.  <p> Vielleicht auch deshalb war die nach außen kommunizierte Stimmung bereits vor der Abreise ans Böllenfalltor erstaunlich gut: Dass die Mannschaft nun darüber hinaus sogar noch das Spiel gewann, passt da natürlich hervorragend in das Gute-Laune-Konzept.  <p>  Auch Köln und Stuttgart wissen, wie man sich torreichen Spielen widmet. Oder seien wir ehrlich: Der VfB weiß es! Die Schwaben sind Dritter, haben mit vier Siegen einen ganz herausragenden Start hingelegt. <p>  Geht es nach der Statistik, dann sollten die Herthaner am Wochenende wieder einen Dreier einfahren. Zwischen dem vorletzten und letzten Sieg stand ebenfalls eine Miniserie von vier Partien, die ohne vollen Erfolg vorbeigingen.  <p> Am vergangenen Wochenende schafften die Stuttgarter im Baden-Württemberg-Derby gegen Freiburg mit einem 3:0-Heimerfolg einen Befreiungsschlag. Im Falle einer Niederlage wären die Schwaben in gefährliche Nähe zu den Abstiegsrängen geraten.  </pre>


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